Kucoin hat immer noch keinen gerichtlich angeordneten Betrag von 2 Millionen Dollar an einen Schweizer Investor gezahlt, was auf die Haftungspraktiken von KuCoin hinweist, nachdem ein Urteil der Seychellen seine Verteidigung für delistete Token als aufgegebene Vermögenswerte aufgehoben hat, so Crypto Briefing und Cointelegraph. Der Investor, der das Urteil auf den Seychellen erwirkt hat, hat von den benannten Unternehmensentitäten von KuCoin keine Entschädigung erhalten und plant nun weitere rechtliche Schritte, um die Auszahlung durchzusetzen.
Urteil des Seychellen-Gerichts gegen KuCoin
Gerichtsunterlagen, auf die sich Crypto Briefing bezieht, zeigen, dass das Gericht auf den Seychellen entschieden hat, dass KuCoin unabgehobene Token, die während einer Delistung zurückgelassen wurden, nicht als aufgegebene Vermögenswerte behandeln kann. Es sprach dem Schweizer Kläger über 2 Millionen Dollar Schadensersatz zu.
Details des Investorenstreits
Der Token, der im Mittelpunkt dieses Streits steht, wurde nicht öffentlich bekannt gegeben, aber Analysten sagen, dass das breitere Szenario Streitigkeiten widerspiegelt, die bei mehreren Börsen auftreten, wenn Delistungen stattfinden. Der Investor gibt an, dass seine bei KuCoin gehaltenen Token gesperrt und nach Ablauf der Abhebefrist unzugänglich gemacht wurden, eine Situation, die viele Krypto-Nutzer jetzt fürchten.
Die Bedingungen von KuCoin zu diesem Zeitpunkt gaben der Börse umfassende Befugnisse, Konten zu sperren und die Haftung zu begrenzen, obwohl die Richtlinien nie ausdrücklich festlegten, dass nicht beanspruchte Token Eigentum von KuCoin werden würden. CoinTelegraph hebt den Fokus des Gerichts auf KuCoins Versäumnis hervor, die Nutzer per Post, Telefon oder auf andere direkte Weise zu benachrichtigen – ein entscheidender Faktor, angesichts der abgelehnten VASP (Virtual Asset Service Provider)-Lizenz des Unternehmens auf den Seychellen im Juni 2025, die es zwang, die Geschäfte vor Ort einzustellen.
Verfolgung der Krypto-Vermögenswerte
Cointelegraph berichtet, dass eine Blockchain-Analyse 21.000.000,0509 Einheiten des auf Ethereum basierenden CHP-Tokens – 5,9 % des Gesamtangebots – einer Adresse zugeordnet hat, die auf Etherscan als “KuCoin 6” gekennzeichnet ist. Diese Zahlen entsprechen der Größe des umstrittenen Bestands und werfen ernsthafte Fragen über den aktuellen Status des Vermögenswerts auf und ob sie weiterhin unter KuCoins operativer Kontrolle stehen. Das Gesetz über virtuelle Vermögensdienstleister der Seychellen, das lizenzierten Börsen vorschreibt, die Vermögenswerte der Nutzer zu segregieren und eine vollständige Reserve zu halten, wurde entwickelt, um Inhaber vor operationellen Risiken oder Ausfällen zu schützen. Dennoch verdeutlicht die Saga von KuCoin, wie schwierig es für Investoren ist, zu überprüfen, ob nicht abgehobene Token wirklich verschwunden sind oder einfach irgendwo in einer kalten Speicherung auf der Plattform liegen. Mek Global Limited, ein mit KuCoin verbundenes Unternehmen, wurde unmittelbar nach dem Scheitern seines Lizenzantrags untersucht und erhielt am 4. Juni 2025 eine Einstellungsverfügung auf den Seychellen.
Auswirkungen auf andere Krypto-Investoren
Analysten von Cryptobriefing sagen, dass Abandonment-Klauseln, ähnlich wie die von KuCoin, in den meisten großen Börsenbedingungen häufig zu finden sind. Die Ablehnung dieser Verteidigung durch das Gericht der Seychellen – die auf Vertragsrecht und Verbraucherschutzideen basiert – eröffnet die Möglichkeit, dass neue Kläger die Enteignung von Vermögenswerten durch Börsen nach Delistungen in der Zukunft anfechten könnten. Rechtliche Kommentare in CoinTelegraph heben hervor, dass das Urteil ex parte war: KuCoin war nicht anwesend oder im Gericht vertreten.
Laufende Rechtsstreitigkeiten und nicht eingezogene Urteile
Stand Juni 2026 bestätigt Cointelegraph, dass der Schweizer Investor bisher keine Gelder von den in dem Urteil genannten Unternehmen auf den Seychellen erhalten hat.
Reaktionen der Branche und Überprüfung
Trotz der hohen Einsätze berichtet Crypto Briefing, dass der Fall KuCoin bis Mitte Juni 2026 wenig Aufmerksamkeit von großen Krypto-Nachrichtendiensten erhalten hat. Diese begrenzte Berichterstattung – kombiniert mit fortlaufender Verschleierung über den spezifischen Token, den Gerichtsprozess und die Blockchain-Verfolgung – hat nur die Angst der Inhaber digitaler Vermögenswerte geschürt. Branchenvertreter sagen, dass der Mangel an Transparenz es den Nutzern noch schwerer macht, den Börsen zu vertrauen, die enge Abhebefristen setzen. Cointelegraph unterstreicht, wie dieser Rechtsstreit eine wachsende Debatte darüber anheizt, ob Börsen, die in regulatorischen Paradiesen wie den Seychellen ansässig sind, weiterhin hinter breiten Abandonment-Klauseln verborgen bleiben können, während der Widerstand der Investoren wächst.
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Elena Petrova is a regulatory correspondent specializing in crypto law and policy with over 10 years of financial journalism experience. Formerly a finance reporter at Reuters, Elena covers SEC enforcement, MiCA implementation, and global stablecoin regulations. She holds a J.D. from Georgetown Law and is a member of the New York State Bar. Her regulatory analysis is frequently referenced by compliance officers and legal teams at major exchanges.
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I have no current legal practice or retainer relationships with any cryptocurrency company. Past employment relationships are listed publicly.